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| Nutzen Sie die obige "Horizontalbelastungstabelle" zur Bestimmung der notwendigen Haltekraft bei verschiedenen Windgeschwindigkeiten. ANMERKUNG: Diese Tabelle geht von Booten durchschnittlicher Breite und Luftwiderstand aus. Wenn Ihr Boot überdurchschnittliche Masse aufweist, wählen Sie bitte den nächst grösseren Anker. Die Zahlen der Kolonne Fuss (ft) = Pfund (lbs), die der Kolonne Meter = kg. |
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2. WÄHLEN SIE DAS RICHTIGE VERHÄLTNIS
Wir empfehlen die Länge der Ankerleine/-kette so zu wählen, dass sie im Verhältnis von mindestens 5:1 zur Distanz vom Bootsdeck zum Grund steht. |
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| Bei 10:1 verdoppelt sich das Haltevermögen und bei weniger als 3:1 verlieren Sie ein beträchtliches Mass an Haltekraft. Zudem könnten Probleme beim Eingraben des Ankers auftreten. |
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| An vollen Ankerplätzen sollten Sie Ihren Anker zuerst in einem Verhältniss von 5:1 setzen und anschliessend nach Bedarf reduzieren. Bedenken Sie, dass Ihr Tiefenmesser die Tiefe gewöhnlich nicht von der tatsächlichen Wasserlinie aus angibt. Berücksichtigen Sie dies bei der Berechnung des Tiefenverhältnisses und zählen Sie die Deckshöhe dazu. |
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3. ANKERN MIT UNTERSTÜTZUNG DER MASCHINE
Vergewissern Sie sich, dass sich Ihr Anker ordnungsgemäss eingegraben hat! Fahren Sie ganz langsam rückwärts. Dann, während der Anker sich einzugraben beginnt, erhöhen Sie langsam die Belastung mit Hilfe Ihrer Maschine. Rückwärtsfahren bei zu hoher Geschwindigkeit könnte bewirken, dass sich Ihr Anker nicht richtig eingräbt. |
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PS
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25 |
50 |
75 |
100 |
150 |
200 |
300 |
400 |
500 |
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JACHTEN MIT GROSSER VERDRÄNGUNG
(PS X 20)
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kg.
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225 |
450 |
675 |
900 |
1350 |
1800 |
2700 |
3600 |
4500 |
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JACHTEN MIT MITTLERER VERDRÄNGUNG
(PS X 15)
|
kg.
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169 |
338 |
506 |
675 |
1013 |
1350 |
2025 |
2700 |
3375 |
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SCHNELLE GLEITBOOTE
(PS X 10)
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kg.
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113 |
225 |
338 |
450 |
675 |
900 |
1350 |
1800 |
2250 |
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| Sie können die Windstärke simulieren, indem Sie die Antriebskraft des Motors nutzen, die Haltekraft auf eine zuvor bestimmte Belastung einstellen. Suchen Sie Ihren Schiffstyp und die Höchstleistung in der obigen Tabelle, um zu sehen, wie fest sich Ihr Boot verankern kann. |
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4. ERNEUTES EINGRABEN
In Gebieten mit wechselnden Gezeiten oder Wind sollten Sie zwei Anker vom Bug aus in entgegengesetzte Richtungen anbringen. Es ist möglich dass sich ein Anker nicht wieder neu eingräbt, wenn er herausgezogen wurde. |
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| Lassen Sie sich nicht von den Behauptungen einiger Hersteller über die 100%ige Fähigkeit des erneuten Eingrabens eines Ankers täuschen. Setzen Sie zwei Anker, wenn Sie eine Änderung des Windes oder der Strömung erwarten. |
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5. HochziehEN DES ANKERS
Verschieben Sie Ihr Boot langsam in eine Position direkt über den Anker, währendSie die Leine/Kette herausholen. Dann belegen Sie die Leine/Kette und fahren langsam rückwärts, um den Anker aus dem Boden zu ziehen. Fahren Sie nicht vorwärts, da dies mehr Kraft erfordern und Anker und Ankergeschirr grösseren Belastungen aussetzen würde. |
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6. ANKERGESCHIRR
Bedenken Sie, dass Ihr Ankersystem Schäkel, Tau, Kette, Winden und Klampen umfasst. Alle Bestandteile müssen die erforderliche Stärke aufweisen. Konsultieren Sie die praktische Auswahltabelle auf der vorherigen Seite. |
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7. VERANKERUNG
Verwenden Sie eine kurze Kette und dreikardeeliges Nylontau. Nylon ist sehr elastisch und reduziert hervorragend ruckartige Belastungen an Ihrem Boot und dem Ankergeschirr. Die Kette schützt das Tau vor dem Schamfilen am Grund und hilft zudem eine horizontale Zugkraft auf den Anker auszuüben, wenn er sich einzugraben beginnt. Wenn Sie gewöhnlich in 8 m Tiefe oder weniger ankern, sollten Sie eine 2 m Kette verwenden. Bei grösseren Tiefen empfiehlt es sich eine je 2 m Kette pro 8 m Wassertiefe einzusetzen. (Verwenden Sie z.B. eine 8 m Kette, wenn Sie regelmässig auf 35 m Tiefe ankern.) |
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| Dem Ankergeschirr aus reiner Kette fehlt die stossdämpfende Wirkung von Nylontau, wenn der Wind auffrischt. |
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8. WEICHER SCHLICKGRUND
Bei allen weichen Schlammgründen reduziert sich das Haltevermögen
erheblich. Deshalb sollten Sie sich vergewissern, dass Ihr Anker die erforderliche Haltekraft aufweist. Es gibt Grundbeschaffenheiten bei denen die Haltekraft nur gerade 15% vom festerem Seegrund beträgt. |
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Einige weiche Schlickgründe besitzen eine klebrige Beschaffenheit, die das Eingraben eines Ankers erschweren. Sollten in weichem Schlamm Probleme beim Eingraben auftreten, versuchen Sie, den Anker anfangs bei einem sehr kurzen Verhältnis wie z.B. 2:1 zu setzen. Dann erhöhen Sie das Verhältnis auf mindestens 5:1 und setzen Ihren Anker mit Hilfe der Maschine. Spezielle "Mud Palms" werden sowohl für Fortress-, wie auch für Guardian®-Anker mitgeliefert, um die Eingrabeigenschaften in problematischem Schlickgrund zu erhöhen. Wir empfehlen, diese zu montieren, da sie bei jedem Boden das Eingraben des Ankers beschleunigen. |